Die Feiertage und das Jahr 2025 sind Geschichte und wir Mitten im Leben. Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest und einen gelungenen Start ins neue Jahr. Von Herzen wünsche ich euch für 2026 viel Glück, Gesundheit, Zeit mit schönen Momenten und 365 wundervolle Tage.
Pünktlich zu Hl. Abend setzte bei uns leichter Schneefall ein und eine dünne Schicht bescherte uns zumindest die winterliche Optik. Doch für Wintersportler, die ihren Urlaub in unserer Gegend gebucht haben, erlebten eine große Enttäuschung. Weiße Kunstschneestreifen an grünen Hängen und das auch in vielen großen Skigebieten in Österreich und Südtirol. Dafür war es sehr kalt und wir waren in einem Nebelfeld eingeschlossen, das sich nur schwer auflöste.
Den Silvester-Abend haben wir mit ein paar Freunden mit leckerem Essen am Stall verbracht, bis die große Böllerei angefangen hat. Zur Verabschiedung des alten und der Begrüßung des neuen Jahres gehört für viele Menschen das Silvesterfeuerwerk einfach dazu. Für die einen das Event des Jahres – loslassen, Hemmungen fallen lassen, mit Sprengstoff ein bisschen spielen und die Euros förmlich in den Himmel schießen. Dazu kommen dann noch welche die sich überschätzen und die Feuerwerkskörper selbst bauen, die Garage hochjagen, sich selbst oder ihr Mitmenschen gefährden.
Hunde, Katzen, Pferde und Wildtiere leiden unter Feuerwerken. Sie haben Probleme, die Geräusche einzuordnen, die extrem laut und unvorhersehbar sind. So kann es zum Beispiel passieren, dass Pferde in den Fluchtmodus schalten und Zäune überwinden. Zum Glück blieb es bei uns im Stall relativ ruhig, doch in der Nachbarschaft büxten 4 Pferde aus und konnten erst am nächsten Tag eingefangen werden. Wenn Wildtiere vor den Raketen flüchten, kostet das viel Energie. In der kalten Jahreszeit haben sie nur wenig Nahrung und somit kaum Energie zur Verfügung. Was mich zudem maßlos ärgert, ist die Rücksichtslosigkeit der Menschen. Am Neujahrstag ähneln manche Plätze einem Schlachtfeld. Glasflaschen, Kartons und abgebrannte Raketen, oft auch Blindgänger die sich überraschend noch entzünden können. Aufräumen? Das wird die Gemeinde oder die Anlieger schon übernehmen!! Kurz vor dem Verkaufsstart für Silvesterfeuerwerk werden die Rufe nach einem Verbot lauter. Zum einen für das Klima, dem Tierschutz oder den Müllbergen – doch spätestens Ende Januar ist alles vergessen.


